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Engel und Teufel (Glück im Trug 2)

Man zehrt nach ihm, der Engel mein,
der stets und stetig Hoffnung hegt.
Der strebt von Lieb' und Trost zu sein,
bis er den Trug nicht mehr erträgt.

Ich bin kein Mensch, ich bin ein Zustand;
nichts gefühlt, bin ich passiert.
Lebte lang am eigenen Rand,
hatt' als Extrem mich auf euch projiziert.

Denn ihr, ihr wollt, dass ich euch ehre
euch halte, liebe wie einen Stern.
Doch fass ich bei euch nur noch ins Leere,
sind unsre Herzen sich zu fern,
ist's die ein' und andre Frage, die mir brennt:

Wer bin ich euch denn noch geblieben?
Und wenn ihr nun meine Teufel kennt,
könntet ihr mich weiter lieben?
Oder bleibt mir nur das Glück der Trüge,
weil niemand mehr zur Wahrheit steht?

Denn, wenn man die Teufel aus mir schlüge,
wär's auch der Engel, der vergeht.
23.7.08 04:47
 
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