Unverstand
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Sandmann

Wir durften träumen, schönes Kind,
vom Leben ohne Endlichkeit.
Zerzaust der Blick, verging geschwind,
als Sandkorn einer rascher Zeit.

Spiegel brachen uns im Feuer,
wir säten Hoffnung in die Scherben,
Eine Rose spross uns daraus teuer,
wie ein Flüstern von Verderben.

Geblieben ist mir nur der Dorn,
nur das Träumen trieb mich noch.
Fiel dann der Sand zum letzten Korn
war's Schatten, der zu Hofe kroch.

Die Phantasie, mein Kind, ist längst gestorben,
nichts hält mich noch in deinem Traum.
Ich bin vergessen, bin verdorben
und fürchte das Erwachen kaum


Niemals ewig währt ein Leben,
es reissen Bände, Strick um Strick.
Dem schweren Herz bleibt nichts zu geben,
nur Krebs in der Seele, Sehnsucht im Blick.
4.3.09 16:29
 
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