Unverstand
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Wintergarten

Im Wintergarten unsrer Träume,
von Weltenlasten unbefleckt,
unbeschwert, von Zeiten treibend,
ist vorm Schicksal unser Herz versteckt.

Dort harren wir durch tiefste Nächte,
geschützt im Eden unsrer Trüge.
Doch such ich dort deinen Blick zu deuten,
dann denk ich Wahr, doch fühle Lüge.

Entropie reisst an den Mauern
und wie eine Anarchie der Sinne
zieht Schleiergrau durch meinen Geist;
beendet alles, das stets ich beginne.

Und es welkt, was in dem Garten liebte,
denn Winter fordert seinen Tribut.
Nur ein Keim bleibt ungefroren,
verschläft ein Leben ohne Mut.

In der Kälte unsrer Träume,
von der Schicksalslast entzweit,
starren wir mit blinder Hoffnung
aus den Fenstern dieser Zeit.
7.8.09 16:38
 
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